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Umweltschonende Produkte, Produktionsverfahren, Dienste und Lebensweisen zu realisieren, sind die Herausforderungen für die kommenden Jahre. Hierbei werden ganz neue Ideen / Lösungen verlangt. Seien es neue Formen CO2-armer Dienstleistungen, die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Recycling bei Produkten bzw. Projekten sowie komplette Neukonzeptionen von CO2-neutralen Fabriken (ein aktuelles Beispiel ist die emissionsfreie Gigafactory von Elon Musk, TESLA Automobile Nevada/USA, zur Herstellung von Batterien/Energiespeichern). Menschen, Familien, Partnerschaften, Organisationen und die Führung in Europa müssen jedoch ihr lang „eingespieltes“ Verhalten grundlegend ändern, Selbstverantwortung übernehmen und die neuen „Spielregeln“ einhalten, damit die Erde nicht „aus den Fugen gerät“ und die Gesellschaft nicht noch mehr gespalten wird.  

 
Solange wir den Veränderungsbedarf rational erkennen, geschieht oft wenig. Denken Sie nur an die Einsicht, sein Körpergewicht zu reduzieren, jeden Tag 30 Minuten Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören oder unseren Lebensstil einzuschränken. Wir sind eben wahre Verdrängungskünstler.

Erst wenn der Druck noch stärker wird und der Betroffene in Alternativen neue Hoffnung keimen sieht, steigt auch seine Leidenschaft etwas zu verändern. Viele Menschen wissen heute mehr denn je, dass ihr Arbeitsplatz nicht mehr so sicher ist. Oder, dass sie mit dem jetzigen Wissensstand ihren Arbeitsplatz gefährden. Oder, dass sie mit ihren heutigen Lebens- und Verhaltensweisen (Ressourcen- und Lebensmittelverbrauch) der Umwelt – auch in den Entwicklungsländern – ziemlich großen Schaden zufügen.

 

Also brauchen wir Menschen auf der Erde, die die „wichtigsten fünf Spielregeln“ einhalten:

 
[bookboon-book id=“fb63ea2e-4313-4f42-bc1c-a42e00916a07″ title=“Dieser Artikel basiert auf dem folgenden eBook:“ language=“de“]
 

 

Spielregel 1:

Die Probleme, die das Spiel entscheiden können, vorab zur Sprache bringen und lösen = Dialog-, Kommunikations-, oder Konfliktlösungsfähigkeit.

Viele Menschen können sich zum Teil weder mit neuen Inhalten oder Wegen auseinandersetzen, noch sind sie in der Lage zu kommunizieren oder Konflikte zu lösen. Entscheidende Probleme werden nicht zur Sprache gebracht, sondern unter den Teppich gekehrt. Deshalb müssen Mitarbeiter und Führungskräfte lösungsorientiertes, nachhaltiges Denken und Arbeiten lernen und dann leben.

Um die eingefahrenen Verhaltens-, Denk- und Spielweisen der Menschen zu ändern, muss ein ständiger zwischenmenschlicher Dialog und ein zielorientiertes (Fitness-) Training zum Perspektivenwechsel geleistet werden, denn Mitarbeiter wollen sich selbst einbringen und auf dem Weg zum Ziel mitgenommen werden. Es geht darum, den Mitarbeiter für diese Ziele, die gewünschten Ergebnisse oder Visionen zu begeistern. Ehrlichkeit, Offenheit, Wertschätzung und situativ-konstruktives Feedback sind die Schlüssel dazu.

Besonders wichtig ist dabei die Erzeugung eines motivierenden und werteorientierten Klimas, das anerkennend auf die Leistung der Mitarbeiter und Führungskräfte wirkt. Permanentes Dazulernen aus Projektaufgaben wird plötzlich für alle das Ziel jeder Tätigkeit. Auch in Familien wäre dieses Prinzip willkommen, da nur noch jede zweite Ehe oder Partnerschaft länger als fünf Jahre andauert.

Besonders stark fällt auf, dass Menschen sehr risiko- und veränderungsarm sind. Sie verändern sich nur, wenn der Druck ungemein groß wird oder ihnen keine andere Wahl mehr bleibt. Der Klimawandel und die Flüchtlingsproblematik werden den Druck noch wesentlich verstärken. Insbesondere benutzen Führungskräfte, auch Politiker und Lobbyisten ihre Macht, um nichts mehr dazu lernen zu müssen. Sie harren weiter aus, statt endlich etwas zu verändern!

Was löst unsere Blockierung, die zu einer solidarischen und wertevollen Spielweise führt, finden Sie es heraus…
Die meisten Menschen wollen Erfolg, Karriere und Wertschätzung auf Augenhöhe. Wie sie den Weg dazu einschlagen können, lesen Sie mehr im eBook von Prof. Günther H. Schust Führung 5.0: Intelligent vernetzen – unterstützen – entfalten.
 

Hier geht’s zu Teil 2 und Teil 3 der dreiteiligen Blog-Serie von Prof. Günther H. Schust.
 
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