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Erfolgsfaktor NLP: So gestalten Sie überzeugende Präsentationen!

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Präsentationen gehören für viele Führungskräfte und Projektverantwortliche zum (mehr oder weniger lästigen) Tagesgeschäft. Doch wie schaffen Sie es, gekonnte Präsentationen zu entwickeln, die Menschen berühren, neugierig machen und weiterbringen? Hoch im Kurs steht Storytelling. Anstatt nur nüchterne Fakten zu präsentieren, können Sie diese in eine interessante Geschichte verpacken, die emotionalen Eindruck hinterlässt. Aus neurobiologischer und didaktischer Sicht ist Storytelling die beste Möglichkeit, um Inhalte verständlich und nachhaltig zu vermitteln. 

 
Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist: Wie erhalten Sie von Ihren Zuhörern die nötige Aufmerksamkeit, damit Sie ihnen die Relevanz des Themas nahebringen können? Zumal die Interessen und Denkpräferenzen der Individuen in einer Gruppe ganz unterschiedlich sein können.  Für den Erfolg Ihrer Präsentation ist daher vor allem die Präsentationseröffnung entscheidend.

 

Der erste Eindruck zählt

Eine Möglichkeit, wie Sie Ihre Präsentation aufbauen können, ist das 4-Mat-Modell der Lernforscherin Bernice McCarthy. Es beruht auf den Lernstilen nach David Kolb und dem Vier-Quadranten-Modell, das auf die Typologie von Carl G. Jung zurückgeht. McCarthy und Kolb haben festgestellt, dass sich Menschen mindestens eine der folgenden Fragen stellen, wenn sie sich mit einem neuen Thema auseinandersetzen sollen:

 

  1. Warum soll ich mich mit dem Thema beschäftigen?
  2. Was ist das Thema? Worum geht es eigentlich genau?
  3. Wie gehen wir vor? Wie soll ich das Gelernte nutzen und anwenden?
  4. Wozu machen wir das? Was habe ich davon, wenn ich das anwende?

Wenn es Ihnen gelingt, auf diese vier Denkmuster gleich in den ersten Sätzen Ihrer Präsentation einzugehen, können Sie schnell die gewünschte Aufmerksamkeit von der Mehrheit des Auditoriums bekommen.

Sie können im Vorfeld Ihre gesamte Rede nach diesem Konzept strukturieren und jeden Punkt in diese vier Aspekte einteilen. Fangen Sie stets mit dem Warum an – Menschen mit dieser Denkpräferenz sind tendenziell am ungeduldigsten und kommen zu etwa 35 % in der Zuhörerschaft vor. Gerade, wenn Sie selbst ein Was-Typ sind, d. h. Sie gerne Zahlen, Daten und Fakten wissen wollen (ca. 20 % der Menschen fallen in diese Kategorie), hilft es Ihrer Präsentation, zunächst den Rapport mit den Warum-Typen einzugehen.

Erst danach stellen Sie die Theorie vor. Weitere 20 % der Personen haben eine hohe Praxis- oder Prozessorientierung. Am besten gewinnen Sie diese Wie-Typen durch Aktivität und Interaktionen. Was-wenn-Typen wollen über den persönlichen Nutzen informiert werden und schätzen den kollegialen Austausch. Sie machen etwa ein Viertel (25 %) Ihrer Zuhörerschaft aus.

 

In der nachfolgenden Tabelle sind die vier Lerntypen aufgelistet:

Die Strukturierung Ihrer Präsentation nach dem 4-Mat-Modell hilft Ihnen, auf die verschiedenen Lerntypen einzugehen. Wenn Sie sich die Argumente nach diesem Schema zurechtlegen, erreichen Sie auch wirklich alle Zuhörer.

 

Dies ist ein Auszug aus Gudrun Reinschmidts eBook Erfolgsfaktor NLP im Beruf.

 

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