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Fallstudien und Theorie zum Management Accounting

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Sprache:  German
Das angelsächsische Management Accounting ist sehr praxisorientiert. Aus diesem Grund ist es naheliegend, das Controlling anhand von Fallstudien zu erlernen.
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Beschreibung
Vorwort
Inhalt

Das angelsächsische Management Accounting ist sehr praxisorientiert. Aus diesem Grund ist es naheliegend, das Controlling anhand von Fallstudien zu erlernen. Damit die verschiedenen Gebiete didaktisch einfacher erarbeitet werden können, führt das Buch den Leser Mithilfe kurzgefasster, prägnanter Theorie mit kleinen Fallbeispielen in die Themen ein. Anschliessend werden Fallstudien mit Lösungsvorschlägen präsentiert. Behandelt werden u.a. Strategische Erfolgsanalyse, Kapazitätsproblematik, Voll- und Teilkostenrechnung, Entscheidungsfindung und Entscheidungsunsicherheit, Kosten-Volumen-Gewinn-Analyse, Budgetabweichungsanalyse.

In den Jahren 2006, 2007 und 2008 waren die Studierenden aufgefordert, im Pflichtfach ‚Management Accounting‘ für den Leistungsnachweis im Teil ‚Selbststudium‘ im Rahmen des Master of Arts in Accounting and Finance (MAccFin) in Gruppen neue Fallstudien zu erarbeiten. Die Zielsetzung dieser Aufgabe bestand unter anderem darin, dass sich die Studierenden mit den Eigen- und Besonderheiten einer bestehenden Technik aus dem Bereich des Management Accounting vertraut machen, diese anhand einer Fallstudie aufzeigen und dabei lernen sollten, die mittels der angewandten Technik gewonnenen Ergebnisse differenziert einzuordnen. Zusätzlich dienten die so entstandenen Fallstudien den Studierenden wiederum zur Prüfungsvorbereitung.

Diese Aufgabenstellung verlangte den Studierenden einiges ab. Wie schon oft erlebt, führen ungewöhnliche Aufgabenstellungen oftmals zu ganz erfreulichen Resultaten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, einige dieser Fallstudien – ergänzt mit der notwendigen Theorie – in diesem Buch zusammenzuführen und als Vertiefungshilfe für Studierende und Interessierte aus der Praxis zur Verfügung zu stellen.

Die in diesem Buch behandelten Themen beleuchten einige Schwerpunkte aus dem Bereich des Management Accounting. Das ganze Spektrum des Management Accounting vermag aber auch diese Lektüre nicht abzudecken. Falls Sie als Leserin bzw. Leser gerne einen umfassenden und konzentrierten Überblick in die verschiedenen Bereiche des Management Accounting erhalten möchten und Sie sich von einem anspruchsvollen computergestützten Prüfungsmodus nicht abschrecken lassen, empfehlen wir Ihnen den Diplomlehrgang zum Certified Management Accountant (CMA) nach den Vorgaben des Institute of Management Accountants (IMA). Sie können sich wahlweise im Selbststudium oder unterstützt durch Kursbesuche auf die CMA-Prüfungen vorbereiten. Weiterführende Informationen diesbezüglich finden Sie auf der Website der IMA oder beim IMA Switzerland Chapter.

Speziellen Dank gebührt an dieser Stelle, den Studierenden, deren Fallstudie in der Folge verwendet wurde:

- Askar, K., Beceiro, N., Bühler, D., Heuermann, A., Schmid, A., & Stankiewicz, J. (Wintersemester 2006/07). Insomed AG. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Barrier, F., Grawe, K., Kleidermann, V., Rukover, F., Wettstein, J., & Wille, S. (Herbstsemester 2007). Hotel Castello. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Cardinale, F., Lason, M., Schuler, D., Siegrist, F., Spescha, R., & Zinsli, C. (Herbstsemester 2007). Blackrubber Tyre. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Dogan, U., Hollinger, T., Meissner, F., Müller, L., & Seyfert, V. (Herbstsemester 2007). PostLogistics Innight AG. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Eustorgi, T., Huber, C., Ruppin, D., Rutishauser, C., Rutishauser, P., & Stettler, M. (Herbstsemester 2007). Messtechnik AG. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Frischknecht, S., Godola, C., Grimm, T., Schär, A., Schmid, L., & Wieland, M. (Wintersemester 2006/07). Swiss-Gauge AG. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

- Krebs, P.-A., Kunz, S., Marohn, R., Schaefers, K., Winkler, S., & Wojtek, A. (Wintersemester 2006/07). Strategische Analyse. Fallstudie zu Selbststudium im Fach ‚Management Accounting‘. St. Gallen: Universität St. Gallen.

Oscar A.G. Treyer

Stefan Frischknecht

Januar 2013

  1. Abgrenzungen zu finanzieller Rechnungslegung und betrieblichem Rechnungswesen
    1. Finanzielle Rechnungslegung
    2. Betriebliches Rechnungswesen
  2. Technik und Begrifflichkeiten in der Kosten-/Leistungsrechnung
    1. Zweck der Kosten-/Leistungsrechnung und Begriffsverwendung
    2. Vorgehensweise bei der Erstellung der Kosten-/Leistungsrechnung
    3. Kostentreiber
    4. Kostenverhalten
    5. Kostensatz
    6. Unterschiedliche Kosten-/Leistungsrechnungsrechnungen je nach Leistungserstellungsart
  3. Voll- und Teilkosten
    1. Kosten-Struktur-Ansatz
    2. Verrechnungs-Ansatz
    3. Bewertungs-Ansatz
    4. Anwendungsbeispiel der Voll- und Teilkostenrechnung
    5. Durchsatzkostenrechnung
    6. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
    7. Fallstudie STEC AG
    8. Fallstudie ASB AG
  4. „Entwicklungsstufen“ der Kosten-/Leistungsrechnung
    1. Traditionelle Kosten-/Leistungsrechnung
    2. Zeitgemässe Kosten-/Leistungsrechnung
    3. Beispiel für Zielkostenrechnung: Ibex Inc.
    4. Fallstudie Midnight AG
    5. Fallstudie TEKIA Inc.
  5. Kosten-Volumen-Gewinn-Analyse
    1. Begriffe und Annahmen
    2. Nutzschwellen-Berechnungen ohne Fremdkapitalzinsen
    3. Nutzschwellen-Berechnungen mit Fremdkapitalzinsen
    4. Sensitivitäts-Analyse anhand der Kosten-Volumen-Gewinn-Beziehung
    5. Kosten-Volumen-Gewinn-Analyse und Cash Flow – Betrachtung
    6. Nutzschwellen-Berechnung bei Teil- und Vollkostenrechnung
    7. Fallstudie Insomed AG (Teil 1)
  6. Kapazitätenproblematik
    1. Traditionelle Methode der Kapazitätsmessung
    2. Zeitgemässe Methode der Kapazitätsmessung
    3. Fallstudie Kajak AG
  7. Entscheidungsfindung und relevante Informationen
    1. Routine-Entscheidungen
    2. Einzelentscheidungen
    3. Ausgewählte Entscheidungssituationen
    4. Fallstudie Insomed AG (Teil 2)
    5. Fallstudie Messtechnik AG
  8. Entscheidungs(un)sicherheit
    1. Worum geht es bei der Simulation?
    2. Voraussetzung: Rechenschema mit Input-Output-Beziehungen
    3. Monte Carlo Simulation als Erweiterung des Was-wäre-wenn-Ansatzes
    4. Rail AG: Investitionsausgaben-Überwachung
    5. Schlussbemerkungen zur Monte-Carlo-Simulation
    6. Fallstudie Hotel Castello
    7. Fallstudie Blackrubber Tyre
  9. Budgetierung
    1. Budgetierung als Führungsinstrument
    2. IDEA AG: Vorgehensweise bei einfacher Budgetierung
    3. Fallstudie Chocomanic AG
    4. Fallstudie Mobili Geatti
  10. Budgetabweichungsanalyse
    1. Unterteilung der starren Budgetabweichung
    2. Absatzvolumen-Abweichung und flexible Budgetabweichung im Detail
    3. Budgetabweichungsanalyse veranschaulicht am Beispiel der Textil AG
  11. Strategische Erfolgsanalyse
    1. Strategische Erfolgsanalyse im Zusammenspiel von Effektivität und Effizienz
    2. Messung der Effektivität anhand der generischen Wettbewerbsstrategien
    3. Messung der Effizienz anhand der adaptierten Erfolgsabweichungsanalyse
    4. Strategische Erfolgsanalyse anhand eines praktikablen Ansatzes
    5. Praxis-Anwendungen der Strategischen Erfolgsanalyse
    6. Konkrete Umsetzung anhand der BDK
    7. Schlussbetrachtungen
    8. Case Brauerei Homer AG
  12. Anhang
    1. CASE STEC AG
    2. CASE ASB AG
    3. Case Midnight AG
    4. CASE TEKIA Inc.
    5. CASE INSOMED AG
    6. CASE Kajak AG
    7. CASE Messtechnik AG
    8. CASE Hotel Castello AG
    9. CASE Blackrubber Tyre AG
    10. CASE Chocomanic AG
    11. CASE Mobili Geatti
    12. CASE Brauerei Homer AG
  13. Literaturverzeichnis
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Oscar

Oscar A.G. Treyer

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich schloss O. Treyer mit einer Dissertation über Amerikanisches Financial Accounting ab.

Bereits als Assistent am Handelswissenschaftlichen Institut interessierte sich O. Treyer nicht nur für das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen, sondern auch für Statistik als Führungsinstrument. (Letzteres wird heute als 'Analytics' bezeichnet.)

Seine Praxiserfahrung gewann O. Treyer in diversen Unternehmen/Unternehmensgruppen: Abteilungsleiter Control/EDV der Gips-Union AG (schweizerisches Unternehmen der Baustoff-Branche); Geschäftsführer des Bereiches Finanz/Control der Scheller Informatik Gruppe (etablierter Hard- und Softwareverkäufer von PC's); Gruppenbereichsleiter Gruppen-Controlling der Geberit AG (international tätiges und europaweit führendes Unternehmen der Sanitärtechnik); Operativer Finanzchef (CFO) der Tivolino Gruppe Europa (international tätiges schweizerisches Casino-Unternehmen).

Ein grosses Anliegen von O. Treyer besteht darin, dass er sein gewonnenes Praxiswissen den Studierenden weitergeben kann, damit letztere bessere und auf korrekten Informationen basierende Entscheidungen treffen können. Für O. Treyer ist es auch wichtig, dass die Vermittlung von theoretischem Wissen didaktisch clever und verständlich erfolgt.

Deshalb hat er schon während seiner langjährigen Tätigkeit in der Privatwirtschaft an Revisoren- und Führungsschulen unterrichtet.

In den letzten Jahren war O. Treyer Professor an der FHBB Fachhochschule beider Basel Nordwestschweiz und ist momentan Ständiger Dozent an der Universität St. Gallen. Begleitend dazu übernahm er auch diverse Consulting-Aufgaben für KMU's.

Zudem war er zugelassener Tutor an der Edinburgh Business School, Heriot-Watt University für die MBA-Module 'Accounting' und 'Quantitative Methods' und unterrichtete Preparation Courses für Chartered Financial Analyst (CFA) und Certified Management Accountant (CMA). 

 

Forschungsgebiete / Kernkompetenz

·         Strategische Erfolgsanalyse: Instrument zur Überprüfung der Strategie-Konformität anhand der adaptierten Abweichungsanalyse

·         Hebelwirkung bzw. Risikoauswirkung der fixen Kosten: Einfluss der Operativen fixen Kosten auf das Operative Ergebnis in Theorie und Praxis

·         Prognose und Motivation als Haupt-Funktionen der Budgetierung: Saisonalisierung von Budgetvorgaben sowie Neutrale Benchmark-Prognose als Zielvorgabe

·         Liegenschaftenbewirtschaftung und Bauführung

Verrechnungspreise im Umfeld des Performance Measurement, der Steuerung und Koordination

Stefan Frischknecht

Oscar A.G. Treyer, Dr. oec. publ. et dipl. Handelslehrer,

studierte Betriebswirtschaftslehre, Finanzwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich und promovierte 1985 zum Doktor der Wirtschaftswissenschaft aufgrund der Dissertation ‚Amerikanisches Financial Accounting (Theorien und Methoden)‘.

Wirtschaftspraxis: Tätigkeiten bei der Realisierung von Management-Informationssystemen, Restrukturierungen und Finanzbeschaffungen als Abteilungsleiter Control/EDV eines Unternehmens der Baustoff-Branche, Geschäftsführer des Bereichs Finanz/Control einer schweizerischen Informatik-Gruppe, Gruppenbereichsleiter Gruppen-Controlling einer international, europaweit führenden Unternehmensgruppe der Sanitärtechnik, operativer Finanzchef und Mitglied der Gruppenleitung eines internationalen Casino-Unternehmens sowie selbständiger Berater.

Lehrtätigkeit: Lehrbeauftragter an der Universität Zürich, Dozent an der Kammerschule Zürich, Professor an der FHBB Fachhochschule beider Basel Nordwestschweiz, Dozent an der Schweizerischen Akademie für Wirtschaftsprüfung in Zürich, Kursleiter im CFA® Exam Preparation Course in Zug, Approved Tutor für das MBA-Programm der Edinburgh Business School (Hariot-Watt University), Referent im MAS Corporate Finance CFO der Fachhochschule Nordwestschweiz (Hochschule für Wirtschaft). Seit 2004: Ständiger Dozent für Accounting an der Universität St.Gallen

Publikationen: Diverse Fachartikel in der Schweiz und Deutschland auf dem Gebiet des Management und Financial Accounting sowie Business Forecasting. Lehrbücher zu ‚Business Statistik‘ und ‚Business Forecasting‘.

Stefan Frischknecht, M.A. HSG,

studierte an der Universität St. Gallen und schloss 2009 als Master of Arts in Accounting and Finance (MAccFin) ab. Seit 2009: Doktorand an der Universtität St.Gallen.

Assistententätigkeit: Assistent am Institute of Accounting, Control and Auditing der Universtität St.Gallen (ACA-HSG) bis 2011

Berufstätigkeiten: Diverse Tätigkeiten während des Studiums im Bereich Rechnungsprüfung und Beratung für Start-Ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Verantwortlicher Controlling bei einem produzierenden Unternehmen der Lebensmittelverpackungsindustrie. Seit 2013 Geschäftsführer eines Start-Ups aus der Immobilienbranche.