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Die MINT-Problematik

Gründe, Ursachen und Maßnahmen

Die MINT-Problematik
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ISBN: 978-87-403-1168-6
1. Auflage
Seiten : 131
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Über das Buch

  1. Beschreibung
  2. Inhalt
  3. Über den Autor

Beschreibung

In ihrem Buch beleuchtet Heike Appel die Auslöser des Fachkräftemangels im MINT-Bereich. Industrienationen wie Deutschland, die wissensbasiert und rohstoffarm sind, erfahren seit ungefähr zwei Jahrzehnten eine zunehmende Nachfrage an Fachkräften der Gebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Für die langfristige Sicherung des Wirtschaftswachstums und des Wirtschaftsstandorts Deutschland sind jedoch ausreichend viele, gut ausgebildete Fachkräfte eine wichtige Voraussetzung. Das Buch erläutert die unterschiedlichen Faktoren, die zur derzeitigen Situation beigetragen haben. Ein Kapitel des Buches beschäftigt sich außerdem mit den Erkenntnissen der Hirnforschung und den strukturellen Veränderungen, denen das menschliche Gehirn besonders während der Pubertät unterliegt, wodurch die Berufsorientierung Jugendlicher stark von dem sie umgebenden Umfeld geprägt werden.

Inhalt

  1. Einführung in die Problematik
    1. Fachkräftesicherung
    2. Berufsorientierung und Gender-Aspekte
    3. Einflussfaktoren auf die Berufswahl
    4. MINT im internationalen Vergleich
    5. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse
  2. Gründe für den Fachkräftemangel und seine volkswirtschaftlichen Auswirkungen
    1. Wirtschaftliche Bedeutung der Fachkräftesicherung
    2. Rückgang der Bevölkerungszahl
    3. Migration als Chance
    4. Auswirkungen auf Löhne und Arbeitsbedingungen
    5. Entwicklung MINT-Studierendenzahlen und -abbruchquoten
  3. Demografischer Wandel
    1. Ausscheiden der Babyboomer-Generation aus dem Berufsleben
    2. Auswirkungen auf die Entwicklung des Rentenniveaus und der Wettbewerbsfähigkeit
    3. Künftiger Ersatzbedarf an MINT-Fachkräften
  4. MINT-Problematik international
    1. PISA-Studie
    2. ROSE-Studie
    3. Einfluss des Entwicklungsstandes eines Landes auf die Berufsorientierung
    4. Empfehlungen für die Neuausrichtung der schulischen Bildung in Europa
    5. Entwicklung der Anzahl an MINT-Fachkräften in Europa
    6. Globaler Wettbewerb um qualifizierte MINT-Fachkräfte
    7. Verbleibewunsch internationaler MINT-Hochqualifizierter in Deutschland
  5. MINT und Gender
    1. Hintergründe der Technikdistanz junger Frauen in Deutschland
    2. Erwartungshaltung der Eltern und Geschlechterkluft im internationalen Kontext
    3. Das traditionelle Frauenbild existiert noch immer
    4. Schlechtere Karriereaussichten für Frauen selbst in „frauentypischen“ Berufen
    5. Hintergründe der Entscheidungsfindung junger Menschen bei der Berufswahl
  6. Erkenntnisse der Hirnforschung und deren Auswirkung auf die Didaktik des MINT-Unterrichts
    1. Ausbildung neuronaler Netzwerke durch explizites und implizites Lernen
    2. Strukturelle Veränderungen des Gehirns während der Pubertät
    3. Lernen während der Pubertät
    4. Bedeutung der Hirn- und Bildungsforschung für das Lernverhalten
  7. Einfluss von Vorbildern auf das Berufswahlverhalten
    1. Einfluss der sozio-kulturellen Umgebung und des sozio-ökonomischen Status‘
    2. Einfluss fiktionaler Rollenvorbilder
    3. Initiativen zur Attraktivitätssteigerung von MINT-Berufen in fiktionalen Unterhaltungsformaten
    4. Erkenntnisse zur Bedeutung von Rollenvorbildern
  8. Überblick über Initiativen zur Attraktivitätssteigerung von MINT-Themen
    1. Initiativen in Deutschland
    2. Internationale Initiativen
  9. Bildungspolitische Vorgaben und Maßnahmen
    1. Verfassungs- und Bildungsreform
    2. Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK)
    3. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GMK)
    4. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
    5. Der Hochschulpakt 2020 (HSP 2020)
  10. Resümee und Ausblick
  11. Quellenverzeichnis
  12. Onlinequellen
  13. Abbildungsverzeichnis

Über den Autor

Heike Appel studierte nach dem Abitur zunächst den Diplom-Studiengang Wissenschaftliches Bibliothekswesen an der Fachhochschule für Bibliothekswesen in Frankfurt am Main. Um ihre über Jahre im Arbeitsleben erworbenen praktischen Fachkenntnisse weiter zu vertiefen, bildete sie sich durch das Absolvieren eines Aufbaustudiums der Informationswissenschaften weiter, und erwarb den Titel Master of Science (MSc).

Im Anschluss an ihr Diplom-Studium war Heike Appel anfänglich drei Jahre als Bibliothekarin tätig, bevor sie zu dem internationalen Verband für die Zeitungsindustrie WAN-IFRA wechselte. Als Information Scientist verantwortete Heike Appel bei WAN-IFRA die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, erarbeitete Marktstudien und war für die interne und externe Kommunikation zuständig. Berufsbegleitend absolvierte sie während dieser Zeit erfolgreich einen Fernlehrgang zur PR-Beraterin.

Seit November 2009 ist Heike Appel Referentin bei der Hochschule Darmstadt (h_da) am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen neben der Organisation eines internationalen Masterstudiengangs die Mitarbeit bei der Verwaltung des Fachbereichs sowie in diversen Gremien. Unter anderem ist Heike Appel Mitglied in der fachbereichsübergreifenden Arbeitsgruppe der Hochschule „Gender trifft Technik“. Diese Arbeitsgruppe besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren hauptsächlich der mathematisch-naturwissenschaftlichen-technischen Fachbereiche. Ziel der AG „Gender trifft Technik“ ist es, junge Menschen – insbesondere junge Frauen – für die sogenannten MINT-Fächer zu interessieren und dieses Interesse auf Dauer zu festigen.

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