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Wollen Sie begeistern? Wie Ihr Vortrag zum Erfolg wird

PräsentationsfähigkeitenVortragen gehört für die meisten nicht zum Tagesgeschäft. Aber manchmal muss man sein eigenes Unternehmen oder seine Ideen und Visionen eben doch vorstellen. Dann sollten Sie mit Ihrem Vortrag aber auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und das ist gar nicht so schwer, wenn Sie die folgenden Punkte beachten.

 

 

 

Dieser Blog wurde von dem Autor Bertram Valentin geschrieben.

Zielgruppe erkennen

PräsentationsfähigkeitenÜberlegen Sie genau, wem Sie was erzählen möchten. Welche Inhalte sind für Ihre Zuhörer von Interesse und welches Know-how haben sie? Man kann nicht unbedingt voraussetzen, dass das Publikum alle Fachbegriffe oder die unternehmensspezifischen Arbeitsabläufe im Detail kennt. Sie sollten sich also vorab Gedanken darüber machen, wie weit Sie mir Ihrem Vortrag in die Tiefe gehen müssen und ihn entsprechend aufbereiten.

Erzählen Sie eine Geschichte

Wenn Sie wissen, was Sie „rüberbringen“ wollen, müssen Sie sich im zweiten Schritt darüber im Klaren werden, wie Sie es erzählen wollen.

Und dabei ist eines entscheidend: Erzählen Sie eine Geschichte! Bauen Sie   eine Story um Ihr Kernthema drum herum. Als Hilfestellung können ein paar Fragen dienen:  Wie kommt es, dass Sie heute einen Vortrag halten? Warum ist es Ihnen so wichtig Ihre Erfahrungen weiterzugeben? Welche Werte verkörpern Sie und was haben Sie mit Ihrem unternehmerischen Erfolg zu tun? In der Regel wollen Menschen miterleben was wir Ihnen erzählen und sie wollen sich identifizieren. Das funktioniert am besten, wenn der Vortragende authentisch auch einen Einblick in seine Motivations- und Gefühlswelt gibt.

Power Point

PräsentationsfähigkeitenWenn Sie zur Unterstützung Ihres Vortrages auf eine Power Point zurückgreifen wollen, dann seien Sie vorsichtig. Hier ist ganz deutlich die Regel einzuhalten: Weniger ist mehr. Sie wollen doch, dass Ihre Zuhörer Ihnen zuhören und nicht lesen. Das klappt aber nicht, wenn Sie Folie über Folie mit langatmigen Texten präsentieren. Dann schaut Ihr Gegenüber gebannt auf Ihre Präsentation und Ihr Vortrag rauscht am Ohr vorbei. Daher: Wenn möglich zeigen Sie Fotos, die Ihren Vortrag visualisieren und wenn Text, dann wirklich nur als Zusammenfassung Ihrer wichtigsten Punkte. Und vergessen Sie nicht: Ihre Zuhörer können lesen. Was alle langweilt ist, wenn Sie Ihren Text auf der Power Point vorlesen.

Das was Sie sagen, sollte sich also von Ihren Folien unterscheiden und nur der Bekräftigung Ihrer Thesen dienen.

Selbstbewusstsein

Wer vorträgt, muss selbstbewusst auftreten. Wenn Sie schüchtern auf dem Podium stehen, sich ständig nach Ihrer Präsentation umdrehen und womöglich noch leise in das Mikrofon nuscheln, haben Sie Ihre Zuhörer in Sekundenbruchteilen schon verloren. Stehen Sie besser mit beiden Füßen auf dem Boden. So komisch es klingen mag, aber das gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Sprechen Sie langsam und deutlich. Ab 30 Personen im Raum sollten Sie Ihre Stimme technisch unterstützen lassen. Und dabei ist es wichtig, in das Mikrophon zu sprechen und dieses nicht beliebig hin und her zu schwenken und womöglich als Zeigestock zu verwenden. Halten Sie es nah an Ihren Mund auch wenn Ihnen das seltsam vorkommen sollte.

Wenn Sie Redekarten nutzen, greifen Sie besser auf ein Headset zurück, dann sind Ihre Hände frei und die benötigen Sie zum Wenden Ihrer Karten.

Wenn es losgeht strahlen Sie! Nehmen Sie Ihr Publikum gefangen, mit Ihrer positiven Ausstrahlung und gucken Sie Ihre Zuhörer direkt an. Das schafft eine Verbindung zu Ihrem Publikum und wird dazu führen, dass es sich direkt angesprochen fühlt und Ihnen gerne zuhören wird.

Vorbereitung

PräsentationsfähigkeitenDie wenigsten können einen guten Vortrag einfach so aus dem Ärmel schütteln. Von daher ist hier Ihr Fleiß gefragt. Vortragen kann man erlernen, es ist ein Handwerk. Also setzten Sie sich rechtzeitig hin und schreiben Sie Ihren Vortrag auf, so wie Sie ihn sprechen würden. Füllen Sie Redekarten mit Stichpunkten und dann erzählen Sie sich Ihren Vortrag mindestens 3x selbst. Ziel ist nicht, dass Sie Ihre Rede auswendig lernen. Aber wenn Sie Ihren Vortrag ein paar Mal selbst gesprochen haben, haben Sie ihn sich eingeprägt und das verleiht Ihnen beim Vortrag Sicherheit. Mit dieser Sicherheit im Körper können Sie nun spielend in Kontakt mit Ihrem Publikum treten. Lachen Sie es an, machen Sie mal eine Pause, stellen Sie eine Frage. Weil Sie wissen, was Sie sagen möchten, können Sie ohne Probleme zu Ihrem ursprünglichen Text zurückkehren.

Technik

Zu einer guten Vorbereitung gehört es auch, sich mit der Technik vor Ort vertraut zu machen. Klären Sie vorab, welche Technik geboten wird und ob Ihre Ausrüstung mit den Gegebenheiten vor Ort kompatibel ist. Aber auch darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Wenn irgendwie möglich testen Sie die Technik vor Ihrem Vortrag, insbesondere, wenn Sie Videos abspielen lassen möchten. Nichts ist peinlicher und nervender für die Zuhörer, wenn Sie aufgeregt auf der Bühne herumflitzen, weil die Technik nicht funktioniert. Ausprobieren sollten Sie auch die Mikrophone oder Headsets. Wie hört sich Ihre Stimme im Raum an? Wie müssen Sie in das Mikrophon reinsprechen, um gehört zu werden?

Nehmen Sie diesen Part nicht auf die leichte Schulter. Er ist ein wichtiger Baustein zu Ihrem erfolgreichen Vortrag.

Selbstmotivation

PräsentationsfähigkeitenUnd nun zum Schluss: Freuen Sie sich auf Ihren Vortrag. Alle sind gekommen, um Ihnen zuzuhören. Wann hat man schon mal die geteilte Aufmerksamt von so vielen Personen, die einem gebannt lauschen? Genießen Sie diesen Moment und fangen Sie damit schon am Morgen Ihres Auftritts an.  Sagen Sie sich schon morgens vor dem Spiegel, dass sich auf Ihren Vortrag freuen. Und wenn Sie noch einen extra Motivationsschub benötigen, dann gehen Sie kurz vor dem Vortrag auf die Toilette, ballen Sie die Fäuste und sagen Sie „Ja“ zu sich selbst. Klingt komisch, wirkt aber.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viel Erfolg bei Ihren zukünftigen Vorträgen!

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