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Erfolgreich Mitarbeiter führen

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – dieser oft gehörte Grundsatz kann zu einer Misstrauenskultur führen, die die Produktivität negativ beeinflusst.

Wie viel Kontrolle notwendig ist und wie die richtige Kommunikationskultur zwischen Führungskräften und Mitarbeitern aussieht, erfahren Sie im unteren Artikel.

Die Bedeutung der Beziehungsebene in der Kommunikation

Sobald wir zu anderen Menschen Kontakt haben, stehen wir in Beziehung zu ihnen. Dass diese Beziehung einen oder besser den größten Einfluss auf die Kommunikation und damit das Verhalten hat, ist Bestandteil jedes Kommunikations-, Verkaufs- oder Führungstrainings. In der Kommunikation wird unterschieden zwischen Sach- und Beziehungsebene.

Auf der Sachebene geht es um die Zahlen, Daten, Fakten, den Inhaltsaspekt der Kommunikation. Auf der Beziehungsebene (manchmal auch Gefühlsebene genannt) geht es um die Beziehung. Diese ist entweder eine positive oder mit Störungen versehen. Dabei definiert die Beziehung, wie die Worte der Sachebene zu verstehen sind bzw. Verstanden werden.

An einem einfachen Beispiel ist dieses deutlich zu zeigen

Eine Person erhält eine Information bestehend aus einigen Daten. Besteht zwischen den Beteiligten eine gute Beziehung, werden die Informationen wahrscheinlich glaubwürdig sein und die zweite Person handelt auf der Grundlage dieser Information. Besteht zwischen den Gesprächspartnern aber tiefes Misstrauen, wird die Information hinterfragt und es wird nicht  oder anders gehandelt.

Als Führungskraft kommt es darauf an, dass ich für meine Mitarbeitenden glaubwürdig bin. Die Glaubwürdigkeit ist die wichtigste Grundlage meiner Führungsarbeit. Und das aus mehreren Gründen, zum Beispiel:

  • Mitarbeitende handeln auf der Grundlage von Informationen.
  • Sie sollen wahrheitsgemäß an mich berichten.
  • Sie sollen Fehler früh melden, damit Fehlerfolgen vermieden werden können.
  • Sie sollen motiviert sein. Wie soll das funktionieren bei einem Chef, dem man nicht traut?

Diese Liste ließe sich noch beliebig erweitern, was die zentrale Rolle der Glaubwürdigkeit nur  verstärkt. Glaubwürdigkeit beruht auf dem Vertrauen, das Menschen einem anderen entgegenbringen. Da wir nicht perfekt sind, machen wir Fehler. Es geht also nicht darum, immer alles perfekt machen zu müssen, sondern darum, für die Menschen eine Person zu sein, der man vertraut und Fehler verzeiht. Die Beziehung muss stark und fehlertolerant sein.

Vom Vertrauen

Ohne Vertrauen ist alles nichts. Vertrauen ist eine der grundlegendsten Bedingungen für die Beziehung zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Sämtliche Führungsmaßnahmen wie „Beteiligung der Betroffenen“, „Anerkennung geben“ etc. unterliegen bei vorliegendem Misstrauen dem Manipulationsverdacht „Was hat er/sie jetzt schon wieder vor?“.

Wie entwickelt sich Vertrauen?

Vier Bedingungen, die sehr eng miteinander verbunden sind, sind für das Vertrauen unabdingbar.

  • Transparenz/ Meinen, was man sagt
  • Berechenbarkeit
  • Verlässlichkeit und Loyalität
  • Verschwiegenheit

 

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