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Kreative Schreibtechniken für den Beruf

Kreative Schreibtechniken für den Beruf
3,6 (11 Bewertungen) Bewertung lesen
ISBN: 978-87-403-0007-9
1. Auflage
Seiten : 62
  • Preis: 129,00 kr
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Über das Buch

  1. Bewertungen
  2. Beschreibung
  3. Einleitung
  4. Inhalt
  5. Über den Autor

Bewertungen

Elmar Kreß ★★★★☆

Zusammenfassung der wesentlichen Techniken, auch für PR und Blogging gut geeignet.

Beschreibung

Professionelles Schreiben kann leicht von der Hand gehen und Spaß bringen – das vermittelt dieses praxisnahe Buch. Es bietet Ihnen eine Fülle hilfreicher und inspirierender Techniken für folgende Themen:

  • Wie löse ich Schreibblockaden?
  • Wie sammele ich Ideen und Informationen?
  • Wie strukturiere und argumentiere ich geschickt?
  • Wie formuliere und gestalte ich leserorientiert?
  • Wie kann ich meine Kreativität nutzen und anregen?

Dabei motivieren zahlreiche Anwendungsbeispiele dazu, Neues wie Bewährtes sofort umzusetzen. Das Buch ist ganz darauf ausgerichtet, Ihnen Erfolgserlebnisse zu ermöglichen – beim Schreibprozess und mit den fertigen Texten.

Einleitung

1 In den Schreibfluss kommen

1.1 Schreibblockaden erkennen

Sie wollen oder müssen für Ihren Job schreiben. Vielleicht wird es für Sie gelegentlich schwierig oder unmöglich, einen bestimmten Text zu verfassen?

Lesen Sie die folgenden Aussagen durch und notieren Sie, inwieweit sie jeweils auf Sie zutreffen. Überlegen Sie auch, seit wann und wie oft diese Situation vorkommt, und wie lange sie anhält. Die entsprechenden Schreibtechniken und Informationen in der rechten Spalte können Ihnen helfen, aus diesen Schreibhemmungen/-blockaden herauszufinden. Die Anleitungen zu den Schreibtechniken finden Sie in den folgenden Kapiteln.

1.2 Die innere Schreibhaltung erforschen

Wenn Sie das berufliche Schreiben als Qual empfinden, oder zumindest immer wieder Schwierigkeiten damit haben, ist eine Beschäftigung mit der inneren Schreibhaltung sinnvoll. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit – vielleicht bei einem Becher Kaffee oder Tee – und beantworten Sie die folgenden Fragen:

Im Anschluss daran überlegen Sie sich:

Was überrascht mich an meinen Antworten? Was ist mir vertraut?

Was möchte ich so schnell wie möglich ändern? Was hätte eher noch etwas Zeit?

Jetzt können Sie den nächsten Schritt machen und zunächst darüber nachdenken, welche Methoden und Lösungen Sie selbst bereits zur Verfügung haben.

1.3 Ideen zur Selbsthilfe bei Schreibfrust sammeln

Diese Übung dient dazu, sich Schreibprobleme und deren Ursachen bewusst zu machen. Sie regt die Selbstreflexion an und aktiviert die Fähigkeit zur Selbsthilfe.

1.4 Der Dialog mit dem inneren Kritiker

Viele Schreibende kennen eine innere Stimme, die sie beim Schreiben bewertet, kritisiert und heruntermacht: „So kannst du das doch nicht schreiben“, „Das klingt total unprofessionell“, „Das wird sowieso wieder schlecht“, „Das kannst du einfach nicht“ … Eine spielerische und dabei wirkungsvolle Methode ist der Dialog mit diesem inneren Kritiker. Dabei bringen Sie die Stimme, die nörgelt und Sie hemmt und quält, aus sich heraus. Ziel dabei ist es, diese zerstörerische Stimme zu einer motivierenden, nützlichen Begleiterin beim Überarbeiten zu entwickeln.

Dazu schreiben Sie einen Dialog zwischen Ihrem inneren Kritiker und Ihrem Schreib-Ich – das ist der Teil der Persönlichkeit, der Schreibkönnen und -potenzial in sich birgt. Jeder Mensch hat eine Anlage zum Schreiben, aus der sich die individuelle Schreibkompetenz entwickeln kann. Dieses schöpferische Potenzial kann durch den inneren Kritiker empfindlich gestört werden.

Ein Beispiel zum Thema „kundenorientiertes Briefeschreiben“ soll veranschaulichen, wie ein solcher Dialog aussehen könnte:

Kritiker: Das wird ja wieder ein grottenschlechter Mist, den du da zusammenschreibst. Wie klingt denn das schon wieder! Völlig abgedroschen. Und diese Schachtelsätze!

Schreib-Ich: Du bist ja hart. Nun lass mich doch erstmal drauflosschreiben. Ich weiß inzwischen, dass das Überarbeiten erst später dran ist. Ich schicke den Brief ja so nicht ab.

Kritiker: Und du glaubst, dass du ihn noch retten kannst? Du klebst doch viel zu sehr an deinen Textbausteinen von anno dazumal. Du bist völlig einfallslos.

Schreib-Ich: Nun mach mal halblang. Wie wäre es, wenn du mich mal unterstützen würdest, anstatt ständig herumzumeckern?!? Bei jedem Brief, den ich schreibe, werde ich sicherer. Und ich lass mir das von dir nicht kaputt machen.

Kritiker: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Dann üb mal schön.

Schreib-Ich: Ja, werde ich auch. Warte es ab.

Hier ist deutlich zu sehen, dass der innere Kritiker versucht, das Schreib-Ich zu demotivieren. Das Schreib-Ich lässt sich jedoch nicht darauf ein, sondern behauptet sich gegen diesen „Saboteur“. Und das ist auch das Ziel dieser Methode, das sich bei wiederholtem Üben Schritt für Schritt einstellen kann.

Wenn Sie diesen Dialog in bestimmten Zeitabständen immer wieder einmal führen, werden Sie wahrscheinlich merken, dass die innere Zensur an Macht und Destruktivität verliert. Die kritische Stimme wird und darf jedoch nicht verstummen – wir brauchen sie, um unsere Texte kritisch zu überarbeiten, zu hinterfragen und uns selbst beim Schreiben anzuspornen.

Jetzt sind Sie an der Reihe! Sie schreiben abwechselnd die beiden Stimmen auf und versuchen, sich nicht von der kritischen Stimme unterdrücken zu lassen. Nehmen Sie einfach einen typischen Satz Ihres inneren Kritikers und lassen Sie dann Ihr Schreib-Ich antworten.

1.5 Freies Schreiben

Das sogenannte Freie Schreiben („Freewriting“) ist eine in den USA von Ken Macrorie entwickelte Schreibmethode, um Schreibängste abzubauen. Sie geht zurück auf verschiedene Schreibtechniken, wie beispielsweise das freie Assoziieren der frühen Psychoanalyse und das automatische Schreiben der Surrealisten.

Am Anfang ist es sinnvoll, das Freie Schreiben relativ regelmäßig (mindestens zwei bis dreimal pro Woche) zu trainieren. Aber auch schon beim ersten Mal kann das Freie Schreiben eine sehr befreiende und entlastende Erfahrung sein. Freies Schreiben hat unter anderem folgenden Nutzen:

Das vielleicht Wichtigste: Durch das Freie Schreiben können Sie Schreibhemmungen abbauen. Sie schreiben einfach drauflos, ohne sich zu überlegen, wie das auf andere wirkt. Die strenge innere Zensur greift nicht oder kaum – alles ist erlaubt. Sie können alles mit einbeziehen: Gedanken, Assoziationen, Gefühle, innere Bilder, Ideen, Körperempfindungen („meine Nackenmuskeln sind so verspannt...“), Geräusche, Gerüche und optische Eindrücke. Rechtschreibung, Grammatik und Schönschrift können vernachlässigt werden. Es kann völliger „Unsinn“ dabei herauskommen, die Sätze brauchen nicht vollständig zu sein.

Sie kommen so in einen Schreibfluss. Das leere Blatt Papier oder die leere Datei füllt sich. Sie können störende, ablenkende Gedanken aus sich herausschreiben, Ballast über Bord werfen und damit blockierende „Nebenschauplätze“ abbauen. Blockaden können sich auflösen, wenn man sich in Bewegung setzt – Freies Schreiben kann bewirken, dass Sie sich „schreibend“ auf den Weg machen. Die Hemmschwelle, überhaupt etwas zu formulieren, kann heruntergesetzt werden.

1.6 Der Schreibprozess

Sehr viele, die beruflich schreiben müssen, wollen möglichst auf Anhieb einen guten oder gar perfekten Text schreiben. Wenn ich mit diesem Anspruch an das Formulieren herangehe, mache ich mir das Schreiben jedoch unnötig schwer und zuweilen unmöglich. Darüber hinaus klingt das, was ich mir aus den Fingern sauge, aus mir herausquäle und immer wieder verwerfe, oft hölzern.

Für Schreibende ist es wesentlich, zu wissen, wie das Schreiben eigentlich funktioniert. Schreibforscher haben herausgefunden, dass es – ähnlich wie andere kreative Prozesse – in mehreren Schritten abläuft:

Dieses Modell hat als zentrale und für viele überraschende Botschaft: Sie müssen nicht druckreif schreiben! Sie sammeln erst Idee und Informationen und formulieren dann mit einer entspannten inneren Haltung einen Textentwurf. Nach einem Abstand gehen Sie danach gezielt an das Überarbeiten – dabei helfen Ihnen klare Kriterien für leserorientiertes Formulieren, Strukturieren und Gestalten (Siehe Kapitel 3 und 4). Der Abstand zum eigenen Text vor dem Korrekturlesen (Tipps dazu: Siehe Kapitel 4) hilft Ihnen, aus der ganz normalen „Betriebsblindheit“ herauszukommen, Fehler und Ungereimtheiten zu entdecken.

Das Wissen über den Schreibprozess kann sehr positiv wirken. Ich weiß, welche Schritte normal und notwendig sind, verlange nichts Unrealistisches von mir und kann dadurch viel leichter und schneller in einen Schreibfluss kommen. Der Effekt: weniger Schreibhemmungen, dadurch Zeitersparnis und am Schluss oft bessere Texte.

1.7 Schreibrhythmen aufbauen und Schreibmotivation gewinnen

Jetzt ist es Zeit, sich über die äußeren Bedingungen und über die Motivation für das Schreiben Gedanken zu machen. Die folgenden Informationen können Ihnen dabei helfen, Druck abzubauen und für die notwendige Entspannung und Erholung zu sorgen. Es geht darum, positive Gefühle dem Schreiben gegenüber zu entwickeln.

Finden Sie – soweit möglich – einen festen täglichen Schreibrhythmus. Der große Vorteil davon: Sie müssen sich nicht immer wieder jeden Tag neu zum Schreiben zwingen, sondern entwickeln Schreibrituale, die Ihnen unabhängig von der Tagesform oder dem Schreibstadium einen regelmäßigen Rahmen schaffen. Dieser Schreibrhythmus muss natürlich flexibel sein für von außen gesetzte Termine oder zusätzliche Aufgaben.

Sie sehen hier ein Beispiel für einen Tagesplan in einer Phase der Textproduktion:

Jetzt können Sie sich Ihren eigenen Tagesplan machen. Nutzen Sie dazu folgende leere Tabelle oder überlegen Sie sich eine eigene Form.

Kleine Schritte statt Aufschieberitis:

Wir neigen dazu, das Verfassen von Texten vor uns herzuschieben – besonders natürlich von solchen, die uns schwerfallen. Versuchen Sie dieser Tendenz entgegenzuwirken! Gehen Sie möglichst frühzeitig an die Schreibaufgaben heran. Sammeln Sie zum Beispiel Ideen und Informationen, sobald Sie wissen, dass Sie diesen Text schreiben müssen. In einem guten Moment formulieren Sie dann den Entwurf eines Abschnittes. Schreiben Sie immer dort weiter, wo es Ihnen leichtfällt, und arbeiten Sie sich so vor bis zu den schwierigeren Teilen oder Sätzen.

Viele glauben, sie müssten möglichst acht Stunden pro Tag schreiben. Wer sich noch dazu die Abende und Nächte und Wochenenden an den Schreibtisch zwingt, der erlebt wahrscheinlich mit der Zeit eine stark sinkende Motivation.

Schreibzeit kann nicht beliebig ausgedehnt werden. Wer sechs Stunden täglich konzentriert schreibt, stößt an die Grenze seiner Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit. Über sie kann man nur für eine kurze Zeitspanne hinausgehen. Es kann eine überraschende Erkenntnis sein, dass drei bis vier Stunden intensives berufliches Schreiben pro Tag realistisch und effektiv sind. Um diese Schreibzeit herum ist selbstverständlich noch eine eher automatische, routinierte Arbeit möglich und meistens ja auch nötig.

Wer sich jeden Morgen zu einer festen Uhrzeit an die Arbeit macht, für Pausen sorgt und zu einer halbwegs regelmäßigen Zeit „Feierabend“ macht, schafft sich einen Rahmen aus Struktur, Disziplin und Aussicht auf „Belohnung“. Auch oder gerade in Zeitnot sind Erholung und schöne Freizeitaktivitäten wichtig. So laden Sie sich immer wieder positiv auf, entspannen sich und lassen Ihren Ideen Zeit, sich zu entwickeln. Kreative Prozesse – und zu denen zählt das Schreiben – haben ihre eigene Dynamik und brauchen auch Zeiten, in denen der Text sich innerlich formiert.

Inhalt

Einstieg

1 In den Schreibfluss kommen
1.1 Schreibblockaden erkennen
1.2 Die innere Schreibhaltung erforschen
1.3 Ideen zur Selbsthilfe bei Schreibfrust sammeln
1.4 Der Dialog mit dem inneren Kritiker
1.5 Freies Schreiben
1.6 Der Schreibprozess
1.7 Schreibrhythmen aufbauen und Schreibmotivation gewinnen

2 Ideen und Informationen sammeln
2.1 Berufliches Journal
2.2 Clustering
2.3 Mindmapping®
2.4 Fragetechniken und Denkmethoden
2.5 Checkliste für das Eingrenzen des Themas
2.6 Textziel und Leserperspektive

3 Gliedern, strukturieren und argumentieren
3.1 Die Lasswell-Formel
3.2 Die TABZ-Formel
3.3 Die AIDA-Formel
3.4 Vorstrukturierte Mindmaps
3.5 Fünf Argumentationsmuster

4 Formulieren, überarbeiten, gestalten
4.1 Die Perspektive wechseln
4.2 Leserorientiert formulieren
4.3 Stilmittel für kurze, lebendige Sätze
4.4 Bildhaft texten
4.5 Vier-Farb-Modell zum strategischen Texten
4.6 Abstand gewinnen
4.7 Texte ansprechend gestalten
4.8 Checkliste für das Überarbeiten von Texten

5 Kreativität
5.1 Die Kopfstandmethode
5.2 Spaß macht kreativ
5.3 Schreiben mit allen Sinnen
5.4 Stilexperimente

Schlusswort

Literatur

Die Autorin

Über den Autor

Diplom-Kulturpädagogin Anke Fröchling, Jahrgang 1969, studierte Literatur, Musik, Psychologie und Soziologie. Sie ließ sich am Institut für kreatives Schreiben, Berlin, zur Trainerin für berufliches und wissenschaftliches Schreiben fortbilden sowie von der Dudenredaktion Mannheim und der Schwäbisch Hall Training GmbH zur Trainerin für die neue Rechtschreibung.

Seit 1998 arbeitet sie freiberuflich als Schreibcoach, Schreibtrainerin, Texterin und Autorin in Deutschland. 2002 erschien Ihr Fachbuch „Schreibcoaching: Ein innovatives Beratungskonzept“ im Shaker Verlag.

Ursprünglich Hamburgerin, lebt sie seit 2009 mit ihrem Mann und zwei Kindern in München.

Weitere Informationen über Anke Fröchling finden Sie auf ihren Internetseiten unter www.schreibcoaching.de.

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