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Veralteter Zustand der digitalen Arbeitsumgebung

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung, daher sind Hardwaresysteme wie Computer, Scanner und Webcams, aus dem Alltag vieler Arbeitnehmer nicht mehr wegzudenken. Sie sollen den Arbeitalltag produktiver und zeitsparender gestalten. Weshalb dies jedoch nicht immer der Fall ist, erfährst du in diesem Artikel.

 

Schritthalten mit dem technischem Wandel

Wer sich einen Porsche gekauft hat, verzichtet ungern auf die dazugehörigen Räder oder gibt sich mit alten Gummischlappen an den Achsen zufrieden. Ich spiele hier auf die technischen Gerätschaften an, die an den Arbeitsplätzen der Sach- und Facharbeiter stehen. Um die mittlerweile sehr komplexen Softwarelösungen nutzen zu können, sind moderne HighspeedRechner, leistungsfähige Digi-Cams, meistens zwei 21 Zoll Flachbildschirme und sichere sowie ausreichende Speichermedien notwendig.
Der Zustand der technischen Umgebung stellt aber in vielen Unternehmen ein Problem dar. Die Digitalisierung verlangt eine hohe Performance an Aktualisierung in technischer und methodischer Vorgehensweise. Im Halbjahresrhythmus erneuert sich die Software. Die Hardwareumgebung in den Unternehmen erneuert sich im 3-Jahres-Rhythmus. Das führt zu gravierenden Defiziten bei der realen Nutzung technischer Möglichkeiten.

Die Praxisbeispiele in den Unternehmen sind oft bedrückend. Da gibt es zum einen die Geschwindigkeit der Rechner, mit denen die Mitarbeiter arbeiten. Der Rechner wird eingeschaltet und der Mitarbeiter holt sich erstmal einen Kaffee und hält ein kleines Pläuschchen, weil der Rechner 15 Minuten braucht, um in den Bearbeitungsmodus hochzufahren.

Oft ist es nicht nur der Rechner, der zu alt und damit nicht ausreichend leistungsfähig ist. Gleiches gilt häufig auch für die Komponenten von der Digi-Kamera über den Drucker bis zum Scanner, die an den Rechner angehängt sind. Die Kamera ist nicht mehr benutzbar, weil sie nur bis Windows 7 kompatibel ist. Eine neue wird erst im neuen Jahr angeschafft und da man 30 Kameras braucht muss die Investition geplant sein. Gleiches kann auch in andere Richtung gelten: Der neue Scanner läuft ab Windows 7, das Betriebssystem ist aber noch XP. Der neue Scanner steht erstmal nur rum. Das sind alles in der Praxis erlebte Beispiele.

Zeit ist Geld

Auf der einen Seite kostet ein veralteter Zustand der Hardware das Unternehmen Zeit, weil Aufgaben in der Abarbeitung länger brauchen. Auf der anderen Seite können Aufgaben gar nicht ausgeführt werden und es wird sich unprofessioneller Zwischenlösungen bedient. Sehr bezeichnend ist die Realität bezüglich virtueller Kommunikation. Es wird immer mehr erwartet, dass über Kollaborationssoftware miteinander kommuniziert wird und dass Präsenzmeetings ersetzt werden. In der Praxis erlebt man virtuelle Konferenzen, in der bei der Hälfte der Teilnehmer die notwendige Hardware nicht funktioniert, ausfällt oder zwischenzeitlich Aussetzer hat.

Die Nahrungskette der technischen Ausstattung

Bei genauer Betrachtung segmentieren sich die Unternehmen in der technischen Ausstattung meistens. In den IT-Abteilungen ist die Technik oft auf einem sehr ordentlichen Stand. Das liegt meistens daran, dass komplexe Software gar nicht im Unternehmen Einzug halten könnte, wenn nicht wenigsten die IT die Möglichkeiten zur Arbeit damit hätte. Am Ende der Nahrungskette stehen die Produktionsbereiche. Dort findet man heute die abgelegten und aus drei Einzelrechnern zusammengebastelten 12 Zoll schwarz-weiß Bildschirme mit Röhrentechnik. So was gibt es nicht mehr? Na, dann mal schnell rüber in die Produktion und einen Rundgang gemacht!

 

 

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