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Mitarbeiterbindung: Betriebliche Gehirnwäsche oder Weg zur Erleuchtung?

Im Laufe der Jahre gab es viele Slogans, Trends und Rettungsboote für Organisationen und manche davon haben sogar funktioniert, doch angesichts der allgemeinen Misserfolgsrate der meisten Qualitätsverbesserungen, kontinuierlichen Optimierungen und Firmeninitiativen wurde zwar viel geredet, aber nur wenig erreicht. 

 
Angetrieben von einem Wunsch zu wachsen oder zu überleben, haben Organisationen im Laufe der Zeit ihre Bindung zu Mitarbeitern weiterentwickelt. Daher ist die Mitarbeiterbindung zu einem wichtigen eigenständigen Thema geworden.

Arbeitgeber wünschen sich gut motivierte, kreative, lernfähige und flexible Mitarbeiter. Arbeitnehmer wünschen sich einen Arbeitsplatz, an dem sie ihre Kompetenzen einsetzen können, der sie als Menschen akzeptiert und es ihnen ermöglicht, bei der Arbeit erfolgreich zu sein und ein tolles Leben zu führen. Ist es für Arbeitgeber wirklich zu schwierig, dies zu ermöglichen und für Arbeitnehmer, damit zu arbeiten?

 

Mitarbeiterbindung kann Unternehmen und Leben verändern

Wenn sie funktioniert, verwandelt die Mitarbeiterbindung Unternehmen und Leben. Allerdings werden Unternehmen zuweilen von Dogmen und Bürokratie erdrückt; es gibt für alles ein Prozedere, aber keines, das funktioniert. In wessen Verantwortlichkeit liegt es also, dass die Mitarbeiterbindung ein Erfolg wird? Nun, die Verantwortung liegt bei allen.

Engagement beruht darauf, dass die Werte des Unternehmens den Werten des Mitarbeiters entsprechen; dass Führungskräfte engagiert sind und ihre Mitwirkung wertgeschätzt und respektiert wird. Ein häufiges Gesprächsthema im Büro ist die Sehnsucht nach einer einfacheren Zeit, als Entscheidungen leicht waren und eine Lösung für alles passte – auch wenn das selten der Fall war.

Sie haben bestimmt schon gestresste und entnervte Manager Worte mit folgender Aussage sagen hören: „Mein Job wäre wirklich einfach, wenn alle Mitarbeiter das tun würden, was ihnen gesagt wird und jeder nach der Unternehmenspfeife tanzen würde.“ Wäre er das wirklich?

 

Manche sagen, dass die Bindung steigen wird, doch stimmt das?

Die Altersunterschiede innerhalb der Unternehmen werden für erhöhte Komplexität sorgen und dazu führen, dass es Schwierigkeiten im Management der Unterschiede von Alter, Erfahrung und Erwartungen gibt. Das mag wohl alles zutreffen, doch bieten diese Situationen immer auch Chancen.

 

Die Trends suggerieren:

  • Die Work-Life-Balance wird vom Work-Life-Blending abgelöst
  • People Analytics wird zunehmen
  • Technologie wird sich auf die Mitarbeiter fokussieren

Unterschiedlich arbeiten ohne Labels: keine Babyboomer, Generation X oder Y; sondern einfach Leute mit Energie, kreativer Leidenschaft und Zielen. Jedes Stadium im Arbeitsleben der Angestellten bringt Herausforderungen für sie und ihre Arbeitgeber mit sich, deshalb ist es wichtig, individuell auf die Arbeitnehmer zugeschnittene Lösungen anzubieten.

 

Flexibilität und Reaktionsfähigkeit ist entscheidend

Zu Beginn der Karriere bringen wir Begeisterung, Tatkraft und Lernwillen mit. Im Laufe des Berufslebens beweisen wir Kompetenz und weitreichendes Wissen, während wir die Karriereleiter erklimmen. Bei Beendigung der Karriere bieten wir Reflexion, Weisheit und ein Vermächtnis.

Unternehmen müssen berücksichtigen, dass Mitarbeiter an erster Stelle Menschen sind. Aus den verschiedensten Gründen treten sie in ein Unternehmen ein und bleiben dabei. Indem die Talente, die ein jeder besitzt, nutzbar gemacht werden, kann eine ansprechende Organisation geboren werden und wachsen.
Peter Mayes eBook Employee engagement: Getting the best from everyone, not just another survey untersucht, wo die Mitarbeiterbindung ihren Ursprung hat, wie man eine funktionierende Mitarbeiterbindung erreicht und wie diese sich in Zukunft entwickeln wird.

 
Werfen Sie einen Blick ins Buch und laden Sie es zum Weiterlesen herunter:

 
Themen des eBooks beinhalten:

  • Was ist der Unterschied zwischen Verpflichtung und Einbindung?
  • Welche Eigenschaften haben einnehmende Führungskräfte?
  • Was ist der Vorteil davon, ein einnehmender Leiter, inspirierender Mentor und dynamischer Coach zu sein?

Flexibilität, Offenheit und Kreativität werden die Schlüsselkompetenzen in Zukunft sein.

 
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Peter Mayes

Peter Mayes has been involved with managers and leaders over the last 30 years where change was imperative to survive and thrive. He works extensively with organisations at a senior, individual and team level to create environments, cultures and working practices that enable successful leadership and employee engagement to thrive alongside other change strategies.

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