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Selbstmotivation: Mit positiven Gewohnheiten zum Erfolg!

Kennen Sie das? Sie kommen von der Arbeit nach Hause und hatten sich eigentlich vorgenommen, noch joggen zu gehen. Doch die Couch sieht so gemütlich aus und die Chipstüte lockt … und prompt hat Ihr innerer Schweinehund wieder gewonnen. Statt zu joggen, verbringen Sie den Abend auf der Couch – die Gemütlichkeit hat gesiegt. Und Ihr Vorsatz, mehr Sport zu treiben, bleibt nur ein Vorsatz: „Vielleicht morgen“, die Selbstmotivation ist dahin. Das muss nicht so bleiben! Lesen Sie hier, wie Sie sich gute Gewohnheiten schaffen und so Ihren Zielen näher kommen. 

 
Wussten Sie, dass Motivationsblockaden und Aufschieberitis sehr viel mit Gewohnheiten zu tun haben? Die beschriebene Feierabendroutine ist nichts anderes als eine Gewohnheit – zu der Sport nicht gehört. Warum man keinen Sport machen möchte, kann viele Gründe haben, allen voran fehlende Motivation.

Natürlich können sich mit eiserner Disziplin und Selbstkontrolle auch zu den Dingen zwingen, zu denen Sie sich momentan nicht motivieren können. Das funktioniert. Doch man kann Motive auch entwickeln und damit aus einer ungeliebten Tätigkeit doch noch eine gewisse Befriedigung schöpfen.

 

Selbstmotivation: Motive werden durch Gewohnheiten gebildet

Um das genauer nachvollziehen zu können, sollten wir uns vor Augen halten, dass Motive durch unsere Gewohnheiten gebildet werden. Immer gleiche Verhaltensweisen prägen diese Handlungsabläufe. Wenn wir lange genug immer dasselbe gemacht haben, kann diese Verhaltensweise zu einem Bedürfnis werden.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, Sie haben irgendwann in Ihrem Leben damit begonnen, nachmittags einen Cappuccino zu trinken und dazu etwas Süßes zu naschen. Wenn Sie das dann ein paar Wochen regelmäßig gemacht haben, ist aus dieser Angewohnheit ein Bedürfnis geworden.

 

Selbstmotivation: Über Disziplin zur Gewohnheit

Disziplin kann ein erster Schritt hin zu einer Gewohnheit sein. Wenn Sie sich dazu zwingen, jeden Morgen ein paar Dehnübungen zu machen und das über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen jeden Morgen konsequent durchziehen, dann wird es zur Gewohnheit.

Eines Morgens denken Sie plötzlich gar nicht mehr darüber nach, ob Sie sich ein wenig dehnen möchten. Es wird Ihnen sogar fehlen, wenn Sie es nicht tun. Denn die Dehnübungen fühlen sich nicht nur gut an, sie sind auch – genau! – zur Gewohnheit geworden.

 
„Wer mutig werden will, der handle am besten so, als sei er es schon.“ (Aristoteles)

 
Was heißt dieses Motto nun für Ihren Plan, nach der Arbeit zu joggen, anstatt sich direkt vor die Glotze zu setzen? Ganz einfach: Die ersten Male zwingen Sie sich dazu, laufen zu gehen. Das machen Sie circa drei bis vier Wochen. So lange dauert es etwa, bis Ihr Gehirn das neue Verhaltensprogramm automatisiert hat.

Schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie gut es Ihnen tut und dass Sie dieses Gefühl genießen. Sie fühlen Sich hellwach, fitter und haben kein schlechtes Gewissen mehr. Und ehe Sie sichs versehen, wird das Laufen zur Gewohnheit. Sie wollen einfach nicht mehr ohne dieses gute Gefühl nach dem Sport leben. Das Joggen ist fester Bestandteil Ihres Alltags geworden.

 
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

 

Viele weitere Tipps und praktische Übungen zum Thema Selbstmotivation finden Sie im eBook von Motivationstrainerin Nicola Fritze.

 

Brauchen Sie noch Lesestoff? Hier eine kleine Auswahl für Sie:

 

Christine Funk

Marketing & Social Media Manager

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