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Tipps und Tricks für eine funktionierende Work-Life-Balance – Teil 2

Unsere tiefste Furcht ist nicht die, unzulänglich zu sein. Unsere tiefste Furcht ist, kraftvoll zu sein jenseits aller Vorstellungen. Es ist unser Licht, nicht unser Dunkel, das uns am meisten schreckt.“ (Marianne Williamson)

Veränderungen – so schwierig es auch sein mag, sie in die Tat umzusetzen – sind notwendig, wenn eine funktionierende Work-Life-Balance, also ein gesundes Verhältnis zwischen beruflichen Anforderungen und privaten Bedürfnissen, erreicht werden soll. Auf dem Weg zu einer funktionierenden Balance zwischen Arbeit und Privatleben gibt es jedoch zahlreiche Stolperfallen. Im Folgenden zweiten Teil der Blog-Serie, finden Sie weitere Tipps und Tricks, wie Sie diese vermeiden können! 

 
Lesen Sie auch den ersten Teil dieser Blog-Serie “Work-Life-Balance erreichen: So vermeiden Sie Stolperfallen” für Stolperfalle #1 und Stolperfalle #2.

 

Stolperfalle #3: Der Hang zum Mittelmaß

Kommen Ihnen folgende Weisheiten bekannt vor?

„Wer hoch hinaus will, fällt tief.“

„Man muss zufrieden sein mit dem, was man hat.“

„Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.“

Diese weit verbreiteten Lebensweisheiten zeugen davon, dass die Vermeidung von etwas Nachteiligem gemeinhin als vorrangig angesehen wird gegenüber dem Erreichen eines möglichen Vorteils.

Aus diesem Grund gibt man sich oftmals mit einem Leben ohne Höhen und Tiefen zufrieden. Die Maxime lautet, Negatives zu vermeiden. Auf keinen Fall will man Misserfolge riskieren, denn Scheitern gilt in unserer Gesellschaft als absolutes Manko.

Der Preis für das Vermeiden von Misserfolgen ist häufig ein Leben, das eintönig dahinplätschert und im besten Fall zwar wenige Tiefen, aber auch keine Höhen hat. Denn will man etwas erreichen, dann geht das in der Regel nicht ohne Risiko.

Tipp:
Überprüfen Sie, ob Erfolg aus Angst vor Misserfolg selbst verhindert wird (Selbstboykott!). Wird das Mittelmaß nur gewählt, um Negatives zu vermeiden, auch wenn dadurch positive Veränderungen ebenso wenig zugelassen werden?

 
Wie gehen Sie generell mit Misserfolgen und Rückschlägen um? Welche Misserfolge in der Vergangenheit waren auch im Endeffekt wertvoll oder haben wichtige Lernschritte geliefert?

 

Stolperfalle #4: Prokrastination

Die meisten von uns kennen das Phänomen der Prokrastination: Das Ziel ist klar, der Weg dahin schön und sauber definiert und dann? Nichts passiert! Dafür gibt es viele Namen: der „innere Schweinehund“, chronische Aufschieberitis … morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Zu dem Effekt, dass Dinge nicht erledigt oder angegangen werden, gesellt sich noch eine zweite unangenehme Begleiterscheinung: das schlechte Gewissen. Unerledigte Dinge, auch die kleinen, sind die reinen Energiefresser, denn sie bleiben immer im Hinterkopf und saugen Kraft.

Auch die neuere Forschung beschäftigt sich mit dem Vorhandensein oder Fehlen von Volition, dem Willen zur Umsetzung. Das beinhaltet die Überwindung von Handlungsbarrieren; Volition nennt man deshalb auch die Strategie der Selbstüberwindung oder Umsetzungskompetenz.

Dazu sind folgende Kompetenzen notwendig:

  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Beeinflussen der eigenen Stimmung: konstruktiv mit negativen Gefühlen umgehen und sich selbst in einen guten Zustand versetzen
  • Selbstvertrauen und Durchsetzungsstärke: Lösungsorientierung (statt Problemorientierung), Gefühl von Selbstwirksamkeit
  • Vorausschauende Planung und kreative Problemlösung: proaktiv tätig werden
  • Hohes Maß an Disziplin und Selbstkontrolle in Bezug auf das Ziel: tieferen Sinn des Handelns erkennen

Die gute Nachricht:

Volition kann man lernen! Eignen Sie sich hilfreiche Vorgehensweisen an, damit Sie sich bei der Umsetzung unterstützen können.

Tipp:
Geben Sie dem Schweinehund keine Chance, indem Sie Dinge möglichst sofort erledigen. Spüren Sie Aufschieberei-Tendenzen und Energiefresser auf und beseitigen Sie diese.

 
Weitere Tipps und Informationen erhalten Sie in diesem eBook von Martina Kockler:

 

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Christine Funk

Marketing & Social Media Manager

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