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4 Kompetenzen, die Ihre Mitarbeiter wirklich lernen wollen – aber sich nicht zu sagen trauen

Eine fundierte interne Trainings- und Entwicklungsstrategie ist für jedes Unternehmen wichtig, um eine erstklassige Belegschaft aufrechterhalten zu können. Auch die Mitarbeiter sind für gewöhnlich dankbar, wenn Sie als Personalmanager Chancen zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten bieten. Leider gibt es da einen Haken … 

 

Der Haken

Viele Manager schätzen die tatsächlichen Lernbedürfnisse ihrer Angestellten völlig falsch ein. Manager denken oft, dass die Mitarbeiter alles über die „Geheimnisse der erfolgreichen Leute“ lernen wollen, „wie man von den Besten lernt“, und so weiter. Das ist ein Irrglaube. Was viele Angestellten vor allen Dingen wollen, sind solche Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen, mit ihren täglichen Kämpfen fertigzuwerden:

 

1. Zeit- und Aufgabenmanagement

Viele Leute haben damit zu kämpfen, ihnen zugewiesene Aufgaben auf effiziente Weise zu organisieren. Und in den meisten Fällen werden sie das nicht zugeben: Auf strukturierte und kohärente Weise arbeiten zu können, klingt nämlich nach einer sehr grundlegenden Kompetenz. Und alle anderen kommen ja scheinbar bestens zurecht, oder etwa nicht? Das hat zur Folge, dass man seinen diesbezüglichen Lernbedarf nicht äußert. Sie werden überrascht sein, wie dankbar – sogar erleichtert – Ihre Angestellten reagieren werden, wenn Sie sie dazu ermuntern, von den Schulungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet Gebrauch zu machen.

 

2. Seelisches Wohlbefinden

Bei der Arbeit erlebt jeder manchmal schwierige, herausfordernde Situationen. Das können Konflikte mit Kollegen sein, Lampenfieber vor einer bevorstehenden Präsentation, Stress aufgrund eines hohen Arbeitspensums, oder Erwartungen, die unmöglich zu erfüllen scheinen. Haben die Mitarbeiter nicht gelernt, wie man angemessen mit solchen Situationen umgeht, kann das zu nachlassender Produktivität führen, zu weniger Selbstmotivation, und früher oder später auch zu Burn-out. Leider ist das gewissermaßen ein Tabuthema: Man zeigt nicht gerne Schwäche, erst recht nicht vor seinen Vorgesetzten.

 

3. Intrinsische Motivation und Zielsetzung

Als Arbeitgeber liegt es in Ihrem Interesse, dass die Belegschaft so produktiv wie möglich arbeitet. Doch auch die Arbeitnehmer wollen produktiv sein – und sie werden es Ihnen danken, wenn Sie ihnen dabei helfen, sich motiviert und engagiert zu fühlen. Es gibt mehrere Faktoren, die zu einem produktiven Arbeitsumfeld beitragen: Eine inspirierende und verständliche Unternehmensvision ist ein Faktor. Ein weiterer ist es, Ihren Angestellten beizubringen, wie sie sich selbst sinnvolle, motivierende Ziele setzen können, beispielsweise mithilfe der beliebten SMART-Methode.

 

4. Ja, wirklich: Microsoft Excel

In den meisten Bürojobs wird überall – fach- und abteilungsübergreifend – Excel benutzt. Und in den meisten Fällen weiß niemand so recht, was er tut. Entweder wird es für die falschen Dinge benutzt (z. B. Sitzungsprotokolle) oder zwar für die richtigen Dinge, aber ineffizient. Und natürlich sind den meisten Leuten ihre Unzulänglichkeiten peinlich bewusst: Was war nochmal eine Pivot-Tabelle? Wie legt man ein Makro an? Bin ich die einzige Person, die keine Funktionen außer „SUMME“ kennt? Wenn Sie in Ihrer Firma Excel-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten, werden die Leute ungeheuer dankbar sein.

 
Wenn Sie Trainings- und Entwicklungsprogramme anbieten wollen, die wirklich effektiv sind, müssen Sie zunächst herausfinden, worin der tatsächliche Bedarf Ihrer Angestellten liegt und ihnen dabei helfen, ihre täglichen Herausforderungen zu meistern. Um das zu erreichen, beginnen Sie mit den oben beschriebenen üblichen Verdächtigen – und dann ermutigen Sie die Leute, Ihnen offen ihre weiteren wichtigen Lernbedürfnisse zu verraten.

 
Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung einer erfolgreichen Trainings- und Entwicklungsstrategie?

Wenden Sie sich einfach an uns – wir helfen Ihnen gerne dabei: Brian Anderson ban@bookboon.com