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So helfen Sie Ihren Mitarbeitern, die Work-Life-Balance zu fördern

Work Life Balance Signpost Shows Career And Leisure Harmony

Wenn Sie hervorragende Fachkräfte gewinnen und halten möchten, müssen Sie ihnen einen Mehrwert bieten, den sie bei anderen Unternehmen nicht erhalten. Ein bei Mitarbeitern sehr geschätzter Mehrwert ist eine verbesserte Work-Life-Balance und damit die Möglichkeit, berufliche Verpflichtungen und private Anliegen aufeinander abzustimmen. 

 
Dieses Ziel können Sie erreichen, indem Sie interne Regelungen schaffen, die Ihren Angestellten einen hohen Grad von Autonomie einräumen. Ihre Grundhaltung dabei sein, dass es Ihnen darauf ankommt, dass Mitarbeiter ihre Aufgaben erwartungsgemäß wahrnehmen und ihre Ziele erreichen. Wie, wann und wo das geschieht, kann das Individuum, zumindest teilweise, frei entscheiden.

 

Dieser Artikel basiert auf dem folgenden eBook:

Managing Diversity

This book provides an introduction to the theory and practice of managing diversity (and Equal Employment Opportunities or EEO).


 

Mit den folgenden sechs Regelungen können Sie die Work-Life-Balance Ihrer Mitarbeiter verbessern:

  1. Erlauben Sie Mitarbeitern, ihren Tagesablauf flexibel zu gestalten.
    Es gibt natürlich Anlässe, bei denen die Anwesenheit eines Mitarbeiters unverzichtbar ist – etwa wichtige Besprechungen. Davon abgesehen aber sollten Sie bezüglich der Gestaltung der Arbeitszeit so flexibel wie möglich sein. Viele Unternehmen haben zwar flexible Arbeitszeitmodelle, die jedoch eine relativ lange Kernzeit beinhalten (z. B. 9-15 Uhr). Fragen Sie sich kritisch, ob das wirklich notwendig ist, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
  2. Bieten Sie persönlich zugeschnittene Wochenstunden an.
    Viele Mitarbeiter können nicht Vollzeit arbeiten. Was das konkret bedeutet, kann sehr unterschiedlich sein. Egal ob jemand Ihnen nur 22 oder 33 Stunden pro Woche anbieten kann, ohne in private Schwierigkeiten zu kommen: Seien Sie hier so entgegenkommend wie möglich. Das erspart dem Mitarbeiter privaten Stress und mindert die Gefahr, dass er das Unternehmen aus diesem Grund verlässt.
  3. Seien Sie kreativ in der Stellenaufteilung.
    Haben Sie Probleme bei der Besetzung einer Vollzeitstelle? Dann teilen Sie sie einfach auf und machen zwei Teilzeitstellen daraus. Zwei Mitarbeiter mit denselben Aufgaben zu betreuen, kann große Vorteile haben: Sie können einige Dinge im Team gründlicher erarbeiten und sich gegenseitig vertreten, wenn einer von ihnen im Urlaub oder krank ist.
  4. Lassen Sie Mitarbeiter auch anderswo arbeiten.
    Wenn ein Mitarbeiter seine Arbeit überwiegend am Computer erledigt, ist er eigentlich ortsungebunden. Dieser Umstand bedeutet nicht, dass die persönliche Begegnung mit Kollegen keinen Wert hat. Es bedeutet aber sehr wohl, dass Sie als Arbeitgeber Ihren Angestellten einen zusätzlichen Grad an Flexibilität schenken können: Das Kind ist krank? Kein Problem, wenn man den Laptop einfach nach Hause mitnehmen und von dort aus arbeiten kann.
  5. Ermöglichen Sie Sabbaticals.
    Manchmal verspürt ein Mitarbeiter das Bedürfnis, länger von der Arbeit fernzubleiben, als ein normaler Urlaub es ermöglichen würde. Vielleicht haben Sie einen privaten Verlust erlitten, möchten einen Bildungsurlaub machen oder brauchen aus psychischen Gründen eine längere Auszeit. Versuchen Sie solchen Wünschen immer nachzukommen, solange es keine dramatischen Auswirkungen auf Ihr Geschäft hat. Ihr Entgegenkommen ist ein starkes Signal an die Belegschaft, dass Ihnen deren Wohlergehen wichtig ist – und dies kann auf Ihre Mitarbeiterbindung spürbar positive Auswirkungen haben.
  6. Unterstützen Sie Betreuer und Pfleger.
    Das Arbeitsleben mit dem Privatleben in Einklang zu bringen ist für diejenigen besonders kompliziert, die andere Menschen in ihrer Obhut haben. Mitarbeiter mit minderjährigen Kindern oder z. B. pflegebedürftigen Eltern haben oft allein Probleme, berufliche und private Termine zu koordinieren. Sie können sie dabei unterstützen, indem Sie z. B. Partnerschaften mit nahegelegenen Kindergärten oder Pflegestätten schließen.

 
Dies sind nur sechs mögliche Initiativen – und es gibt viele weitere Maßnahmen, die hier genannt werden könnten – doch auch schon diese sechs Angebote werden es Ihren Angestellten ermöglichen, eine verbesserte Work-Life-Balance zu schaffen und damit ihren privaten Verpflichtungen viel problemloser nachzukommen, ihren Stress zu reduzieren und somit zufriedenere und loyalere Mitglieder Ihrer Organisation zu werden.

 


 

Christine Funk

Marketing & Social Media Manager

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