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Coaching & Mentoring: Warum diese Soft Skills bei Mitarbeitern wichtig sind

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Viele Arbeitgeber wissen, dass Soft Skills wie Coaching und Mentoring für eine hohe Produktivität und letztlich für ein erfolgreiches Unternehmen unverzichtbar sind. Wenn es an der Zeit ist, Ihre Belegschaft zu erweitern, können bestehende Angestellte, die Neueinsteiger oder Mitarbeiter in einer neuen Position betreuen können, ihnen dabei helfen, in freundlicher Begleitung voll durchzustarten. Ihre Belegschaft darin zu unterstützen, Coaching-Kompetenzen zu entwickeln, wird sich durch eine verbesserte berufliche Weiterbildung am Arbeitsplatz langfristig auszahlen. Bessere Möglichkeiten für Ihre Angestellten tragen zu einer positiven Arbeitsmoral und einer engagierteren Belegschaft bei. 

 

Coaching-Kompetenzen entwickeln

Erfahrene Mitarbeiter können Neueinsteiger betreuen und einarbeiten, indem sie ein gutes Verhältnis zu ihnen aufbauen und sich in sie – in der neuen Rolle – hineinversetzen. Es kann einen gewaltigen Unterschied machen, einen Coach zu haben, der bei Problemen und Bedenken zuhört und Hilfestellung bietet, sodass erreichbare Ziele gesetzt werden. Der Coach wird zur Vertrauensperson für etwaige Fragen und Feedback zu vollendeten Aufgaben. Während der Mentor seinen Coachee kennenlernt, kann er zunehmend versierter darin werden, seinen guten Draht zum Mitarbeiter und seine Intuition zu nutzen, um dessen Lernkurve mit aufmunternden Worten zu fördern und, wenn nötig, Feedback zu geben.

 

Produktive Fragen stellen

Eine Schlüsselqualifikation für Coaches und Mentoren ist es, den Coachees die richtigen Fragen zu stellen. Durch kluges Fragenstellen ermuntert der Coach den Neueinsteiger, seine Aufmerksamkeit auf die zu erledigende Aufgabe zu richten, neue Ideen zu entwickeln und ein stärkeres Engagement im Projekt an den Tag zu legen. Offene Fragen, die beispielsweise mit „warum“, „wie“ oder „was“ beginnen, können eine gut durchdachte Antwort hervorrufen, im Gegensatz zu einer Ja/Nein-Frage.

 

Realisierbare Ziele setzen

Coaches erhalten die besten Ergebnisse, wenn sie in der Lage sind, bei der Zielsetzung zur Vollendung der jeweiligen Aufgabe zu helfen. Im Idealfall setzt sich der Coachee eigene Ziele und der Coach überprüft diese nur, um sicherzustellen, dass sie realisierbar sind. Für die Zielsetzung ist ein Handlungsplan notwendig sowie eine Methode, wie man die Fortschritte verfolgen kann. Sinnvolle Ziele werden konkretisiert und sollten sich mit den persönlichen Erfahrungen, Interessen und Fachkompetenzen decken. Die Fertigstellung der Ziele erfolgt in einem festgelegten Zeitrahmen.

 

Effektives Feedback geben

Ein wichtiger Aspekt für die Ausbildung am Arbeitsplatz ist Feedback, das auf den Beobachtungen des Verhaltens des Coachees beruht. Positives Feedback ist wesentlich einfacher zu geben als negatives, das sehr viel ernster genommen wird. Um zu vermeiden, dass eine Person sich in die Defensive gedrängt fühlt, ist es eine gute Idee, mit positivem Feedback zu beginnen. Der Coach sollte sich auf das konkrete Verhalten der Person konzentrieren, nicht auf ihre Persönlichkeit, und Fragen stellen, die darauf abzielen, eine effektivere Methode zu finden, um in Zukunft mit ähnlichen Situationen geeignet umzugehen.

 

Eine gute Beziehung aufbauen

Gute Mentoren und Coaches bauen ein positives Verhältnis zu ihren Untergeordneten auf, damit diese sich wohlfühlen und gegenüber Anregungen und Feedback aufgeschlossener sind. Denn ansonsten entsteht eine ungünstige Situation, in der der Coachee sich dazu gezwungen sieht, seinen jeweiligen Standpunkt oder sein Verhalten zu rechtfertigen. Indem er dem Coachee die Nervosität nimmt, kann der Mentor oder Coach ihn darin bestärken, sich frei und offen zu äußern. Dieser Prozess kann einige Zeit dauern, doch die Ergebnisse sind es wert. Dieselben Sprachmuster anzunehmen und die Körpersprache des anderen zu spiegeln, können – geschickt eingesetzt – große Wirkung zeigen.

 

Grundlegende Coaching-Maßnahmen

Gute Coaching-Kompetenzen können vom Arbeitgeber gefördert werden, indem dieser seiner Belegschaft Coaching-Maßnahmen zur Verfügung stellt. Viele dieser Modelle definieren das Ziel und bieten eine Art Realitätscheck, der angibt, wo sich eine Person gerade in Relation zum Ziel befindet. Der nächste Schritt besteht darin, jegliche Schwierigkeiten hinsichtlich der Zielerreichung zu identifizieren und sich verschiedene Lösungsvorschläge einfallen zu lassen, um mit diesen Schwierigkeiten fertigzuwerden. Der letzte wichtige Schritt ist die Entwicklung eines Aktionsplans, um das Ziel zu erreichen.

 

Weitere Coaching-Maßnahmen

Manche Coaching-Maßnahmen sind umfassender und decken ein weiteres Feld ab, indem sie die Aufgabe im Firmenkontext betrachten. Andere Coaching-Maßnahmen konzentrieren sich stärker auf die Lösung und darauf, was eine Person kurz- und langfristig erreichen möchte. Diese Coaching-Maßnahmen zielen darauf ab, erfolgsversprechende Strategien zu identifizieren und sich von solchen Strategien zu distanzieren, die es nicht sind. Das beinhaltet das Reflektieren der Person über persönliche Stärken, Fähigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen, die auf positive Art und Weise zur Erreichung des Ziels beitragen. Der Coach wird diese Eigenschaften dann bestätigen, indem er diese reflektiert und kommentiert.

 

Die Bedeutung von Coaching

Nicht alle Unternehmen erkennen die Bedeutung von Coaching als Soft Skill an. Coaching wird in manchen Organisationen nicht als Priorität angesehen, was zur Folge hat, dass den Angestellten die Fähigkeit fehlt, angemessen zu coachen. Diese Einstellung resultiert aus einem fehlendem Verständnis darüber, welchen positiven Beitrag Coaching für die Firma leisten kann. Tatsächlich ist Coaching eine gute Methode, um die Produktivität zu steigern und eine firmeninterne Weiterbildung anzubieten.

 

Berufliche Weiterentwicklung

Die Bookboon eLibrary-Lösung kommt Arbeitgebern zugute, die eine stärkere und kompetentere Belegschaft schaffen wollen. Indem die Angestellten auf solche Soft Skills-Themen wie Coaching und Mentoring in Bookboons eLibrary zurückgreifen, können sie ihre Kenntnisse ausbauen und somit ihre Arbeitsleistung verbessern.

 

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Christine Funk

Marketing & Social Media Manager

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