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Rhetorik: Der Einfluss der Haltung auf den beruflichen Erfolg

Rhetorik – Die Kunst der Wirkung. Rhetorik – Die Kunst der Wirkung.

Die Frage nach der idealen Haltung bei Präsentationen, Besprechungen oder sonstigen wichtigen Arbeitssituationen ruft oft Unsicherheiten hervor. Wie steht man am besten vor Publikum, wenn man eine Rede hält oder Ergebnisse präsentiert? Bewegt man sich oder steht man still? Und wohin mit den Händen? 
Vor allem in Situationen, in denen man besonders exponiert ist und die Aufmerksamkeit anderer auf sich ziehen möchte, gewinnen diese Fragen an Bedeutung. Auch in Zweiergesprächen, Besprechungen und mehr oder weniger formellen Veranstaltungen spielen die eigene Haltung und Ihre Bewegungen eine wichtige Rolle: Schließlich vermitteln diese den sehr entscheidenden ersten Eindruck über Ihre Person.

Hier finden Sie ein paar Tipps, um Ihre Haltung zu verbessern, mit denen Sie Ihren Berufsalltag erfolgreicher gestalten können:

 

Im Stand

Einen hohen Status erkennt man an einer aufrechten Haltung. Wenn Sie souverän wirken möchten, halten Sie sich gerade (lassen Sie nicht die Schultern hängen!) bei parallel stehenden, nach vorne zeigenden Füßen mit einem Abstand von etwa anderthalb Fußlängen. Wenn der Abstand der Füße zu groß ist, kann das als übertriebene Dominanz oder gar Arroganz gewertet werden. Auch das Überkreuzen der Beine oder Sich-klein-machen ist nicht zielführend, denn es wirkt unsicher.
Für die Hände gibt es drei geeignete Positionen:

  1. Wenn Sie passiv sind, lassen Sie sie einfach gerade am Körper herunterhängen.
  2. Alternativ, oder wenn Sie gleich zu sprechen beginnen, können Sie sie ungefähr auf die Höhe des Bauchnabels nehmen und sie dort locker ineinander legen.
  3. Machen Sie beim Sprechen unbedingt von Gestik Gebrauch. Diese sollte groß, aus den Schultern heraus und ruhig sein. Umso souveräner wirkt es, wenn Ihre Geste auch einmal länger in der Luft stehen bleibt.

 

Bei einer Präsentation sollte man weder nur fest stehen, noch sich ununterbrochen bewegen. Am besten stehen Sie in den ersten Minuten einigermaßen ruhig da, damit das Publikum sich auf Sie einstellen kann. Danach sollten Sie sich bewegen: Gehen Sie ein paar Schritte und stehen Sie dann wieder fest. Idealerweise bewegen Sie sich dann, wenn es thematisch gut passt, also bei einem Themenwechsel oder einem neuen Standpunkt.
 

Dieser Artikel basiert auf dem folgenden eBook:

Rhetorik: Die Kunst der Wirkung

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Im Sitzen

Auch für das Sitzen gilt die aufrechte Haltung als ideal. Alles andere wird Ihnen weniger Respekt einbringen. Sitzen Sie gerade, dabei berührt nur der hinterste Teil Ihres Beckens die Stuhllehne. Ihre Füße stehen parallel vor Ihnen und die Fußflächen berühren den Boden. Die Oberschenkel sollten aneinander liegen (oder zumindest fast). Wenn Sie keinen Tisch vor sich haben, dürfen Sie die Beine auch vorübergehend überschlagen.

Die Hände liegen am besten locker und möglichst asymmetrisch. Sitzen Sie an einem Tisch, gehören die Hände auf den Tisch. Ihr Territorium reicht bis zur Mitte der Distanz zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber. Nehmen Sie dieses auch in Anspruch. Dringen Sie nur dann in das eines anderen ein, wenn Sie einen guten Grund haben!

 

In Besprechungen sollten Sie ruhig sitzen. Gelegentliche Wechsel Ihrer Sitzposition (z. B. von zurückgelehnt zu nach vorne gebeugt) sind normal, sollten aber nicht zu häufig stattfinden. Wenn ein Rapport zwischen Ihnen und den anderen besteht, dann wird das in den meisten Fällen automatisch und synchron mit den anderen passieren.

 

Mehr Tipps und weitergehende Informationen finden Sie in Rhetorik – Die Kunst der Wirkung.
 

Lesestoff:

 


 

Christine Funk

Marketing & Social Media Manager

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